Der HC Elbflorenz muss in den kommenden Wochen auf Timo Löser verzichten. Der 26-jährige Rückraumspieler zog sich in der Partie gegen den HBW Balingen-Weilstetten einen Mittelfußbruch im rechten Fuß zu. Das ergaben eingehende Untersuchungen bei Mannschaftsarzt Dr. Tino Lorenz. Die Verletzung ereignete sich in der zweiten Halbzeit bei einer Angriffsaktion, als Löser nach einem Torabschluss unglücklich umknickte.
Timo Löser zu seiner Situation:
„Die Diagnose war für mich im ersten Moment ein Schock. Ich setze alles daran, gestärkt zurückzukommen. So bitter wie es ist, aber es ist für mich auch eine Chance an meinen Defiziten zu arbeiten, meine Athletik zu verbessern und so schnell es geht wieder zurückzukommen. Ich will trotzdem so viel es geht weiterhin bei der Mannschaft sein, das Teamgefühl weiterhin spüren und ich vertraue jedem einzelnen im Team zu 100%, dass sie die nächsten Spiele alles geben werden, um die Rückrunde genauso erfolgreich zu gestalten wie die Hinrunde.“
Für den Rechtshänder, der im linken Rückraum eine zentrale Rolle im Angriffsspiel einnimmt, bedeutet die Diagnose eine mehrwöchige Pause. Mit seiner Wurfkraft, Spielintelligenz und defensiven Stabilität zählt Löser zu den tragenden Säulen im Dresdner Spielsystem. In der laufenden Saison erzielte er bislang 93 Treffer und übernahm regelmäßig Verantwortung in entscheidenden Spielphasen.
Cheftrainer André Haber ordnet den Ausfall ein:
„Es tut mir sehr leid für Timo. Es ist immer traurig für einen Sportler, wenn er sich verletzt und vorerst nicht mehr helfen kann. Es gilt jetzt Timos Ausfall zu kompensieren, die Mannschaft ist so aufgestellt dass das möglich ist und ich glaube auch, dass wir das schaffen.“
Der HC Elbflorenz bedankt sich ausdrücklich bei Mannschaftsarzt Dr. Tino Lorenz sowie dem gesamten medizinischen Team für die schnelle, sorgfältige Diagnostik und die professionelle Betreuung. Dieser Einsatz schafft die bestmöglichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Rehabilitation.
Für den HC Elbflorenz bedeutet die Verletzung eine sportliche Herausforderung – zugleich aber auch die Chance, als Team noch enger zusammenzurücken. In den kommenden Wochen werden andere Spieler zusätzliche Verantwortung übernehmen müssen, um die gesteckten Ziele weiterhin entschlossen zu verfolgen.
Text: Michael Lorenz