Köszönöm Gabor Pulay!

Veröffentlicht am 30.05.2020 von Pressestelle HC Elbflorenz

In dieser Saison ist alles anders. Mittendrin in der spannendsten Phase der Saison: nach einem bedeutsamen Auswärtssieg beim TV Emsdetten und direkt vor dem dem seit Wochen ausverkauften Sachsen Derby gegen den EHV wurde die Spielzeit 2019/20 abrupt abgebrochen. Für die Spieler, die den Verein im Sommer verlassen muss es ein ganz besonders seltsames Gefühl sein, sich nicht gebührend von der Mannschaft, den Trainern, den Verantwortlichen und vor allem den Fans verabschieden zu können, die einen jahrelang durch gute und schlechte Zeiten begleitet haben.

Eines ist gewiss: andersherum ist dieses unvollständige Gefühl genau das Gleiche.

Gabor Pulay wechselte in der Winterpause der ersten Zweitligasaison des HC Elbflorenz Dresden 2017/18 vom sachsen-anhaltischen Drittligisten SV Anhalt Bernburg die Elbe aufwärts nach Dresden. Seinen Pflichtspieleinstand hätte der gebürtige Ungar nicht besser feiern können: ein direktes Freiwurftor gegen den VfL Lübeck-Schwartau am 16.02.2018. Haus- und Hofberichterstatter des HC Elbflorenz Dresden Wolfram Wegehaupt beschrieb es damals so: „Allerdings baute der HC die Führung durch einen Quade-Treffer vom Kreis zunächst auf 12:7 und dann sogar durch einen direkt verwandelten Freiwurf von Gabor Pulay auf 13:7 aus. Mit dieser spektakulären Torpremiere verwandelte der Neuzugang die Halle gleich mal in ein Tollhaus. Er selbst sprach nach dem Spiel von einer ‚geilen Stimmung‘.“

In 69 Pflichtspielen für den HC Elbflorenz Dresden erzielte Gabor 170 Tore für die Landeshauptstädter, davon 47 vom 7m-Punkt. Gegen jenen VfL Lübeck-Schwartau netzte Pulay zuletzt im Februar auf den Tag genau 2 Jahre später 4 mal eiskalt vom 7m-Punkt ein, was ihm den Spitznamen „Gabor Coolay“ einbrachte. Markenzeichen des 1,94m großen Linkshänders vom 7m-Punkt war seine Wurftechnik – kaum ein Handgelenk ist so unberechenbar wie das von Gabor Pulay.

Gabor informierte die Verantwortlichen des HC Elbflorenz Dresden frühzeitig zu Beginn des Jahres, dass er zurück in seine Heimat wechseln möchte, um näher bei seiner Familie sein zu können und auch dort wieder Handball spielen zu können. Er wechselt im Sommer zum ungarischen Erstligisten Balatonfüredi KSE und befindet sich bereits seit Anfang April in Ungarn.

Lieber Gabor, wir wünschen Dir für deine persönliche und sportliche Zukunft alles Gute! Du wirst immer herzlich Willkommen in der BallsportARENA Dresden sein und wir würden uns sehr freuen, wenn du uns in der kommenden Saison bei einem Heimspiel besuchen kommst, damit wir uns nochmal persönlich und richtig von dir verabschieden können!

Köszönöm a nagyszerű időt Drezdában, Gabor!

Dein HC Elbflorenz Dresden

 

 

 

 

 

 

 

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