[TESTSPIEL] HC Elbflorenz Dresden vs. HSC 2000 Coburg 32:29 (14:12)
Das erste Spiel der Wintervorbereitung bestritt der HC Elbflorenz gegen den HSC 2000 Coburg. Dabei mussten beide Teams aus unterschiedlichsten Gründen auf Leistungsträger verzichten. Bei den Sachsen fehlt aktuell unter anderem Ivar Stavast, der mit der niederländischen Nationalmannschaft bei der Handball-EM spielt.
Nach zehn Minuten stand ein 5:5 auf der Anzeigetafel. Dabei merkte man beiden Mannschaften an, dass sie längere Zeit kein Wettkampfspiel bestritten hatten. Während die Gäste aus Coburg hier und da technische Fehler einstreuten, vergaben die Dresdner gleich ein halbes Dutzend freier Chancen und scheiterten dabei auch am HSC-Keeper Apfel.
Nach dem 5:5 konnten sich die Sachsen erstmals leicht absetzen und führten mit 8:5 sowie später mit 10:7. Letztlich trennte man sich nach 30 Minuten mit 14:12. In der Phase zuvor hatte der HC Elbflorenz beim Stand von 14:10 die Chance auf den 15. Treffer nicht genutzt.
Im Verlauf der ersten Halbzeit setzte Cheftrainer André Haber auch immer wieder Spieler aus dem Perspektivteam (Punte und Schwaiger) ein. Erfreulich: Erstmals nach langer Verletzungspause kam Rechtsaußen Vincent Klepp zum Einsatz. Auffälligste Spieler der ersten Halbzeit waren bei den Coburgern Spielmacher Lisac und auf Seiten der Dresdner Kapitän Sebastian Greß.
Fünf Minuten nach der Pause hatten sich die Sachsen erstmals auf fünf Tore (19:14) abgesetzt. Torschütze zum 19. Treffer war Linksaußen Julius Dierberg. In dieser Phase agierte der HC Elbflorenz zeitweise im 7-gegen-6 und war damit sehr erfolgreich. Beim Stand von 26:20 für die Gastgeber nahmen die Gäste aus Franken erstmals eine Auszeit. Zuvor hatte auch der HSC phasenweise mit Spielern aus dem Anschlusskader agiert. Zu diesem Zeitpunkt waren noch gut 17 Minuten zu spielen.
Beim 28:23 ging es in die letzten zehn Minuten der Partie. Eröffnet wurde der Schlussakkord mit dem Treffer zum 29:23 durch Jonas Thümmler. Letztlich gewann der HC Elbflorenz das Spiel vor gut 150 Zuschauern verdient mit 33:29. Auf beiden Seiten kamen alle Spieler zum Einsatz. Zudem verlief die Partie ohne Verletzungen. Für den HC Elbflorenz war es insgesamt ein erfolgreicher Test, der den Sachsen dabei half, wieder in den Spielrhythmus zu finden.
Text: Wolfram Wegehaupt