Vor ausverkaufter Kulisse lieferten sich die beiden sächsischen Teams gestern einen intensiven Test, der bereits einen kleinen Vorgeschmack auf das Wiedersehen im Ligabetrieb bot.
Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Nach zehn Minuten führte der SC DHfK Leipzig mit 6:4. Als die Leipziger ihren Vorsprung bis zur 15. Minute auf 7:4 ausbauen konnten, reagierte HCE-Cheftrainer André Haber mit der ersten Auszeit.
Die Dresdner fanden anschließend immer besser ins Spiel und arbeiteten sich Tor um Tor heran. In der 22. Minute gelang zunächst der Ausgleich, wenig später sogar die erste Führung der Partie. Leipzig ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken, übernahm kurz vor der Pause wieder die Kontrolle und ging mit einer knappen 14:13-Führung in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel erwischte der SC DHfK den deutlich besseren Start. Innerhalb der ersten neun Minuten der zweiten Hälfte bauten die Leipziger ihren Vorsprung auf sechs Treffer aus und führten in der 39. Minute mit 22:16.
Trotz großem Einsatz gelang es den Dresdnern nicht mehr, das Spiel zu drehen. Technische Fehler und einige ungenutzte Torchancen machten eine Aufholjagd in der Schlussphase unmöglich.
Am Ende setzte sich der SC DHfK Leipzig mit 34:28 durch und entschied den zweiten Härtetest der Vorbereitung für sich.
Für beide Mannschaften richtet sich der Blick nun bereits auf das nächste Aufeinandertreffen: Am 4. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga kommt es in der BallsportARENA Dresden zum ersten Sachsen-Derby der neuen Saison.
Sportlicher Leiter Rico Göde zum gestrigen Testspiel:
„Ein großes Dankeschön an Döbeln für die Ausrichtung und die tolle Arbeit. Ich denke, die ausverkaufte Halle war eine schöne Belohnung dafür. Darüber haben wir uns sehr gefreut.
Spielerisch waren wir gestern leider nicht auf dem Niveau, das wir von uns erwarten. Aber genau dafür ist die Vorbereitung da: um Dinge auszuprobieren, sich als Mannschaft einzuspielen und verschiedene Aufstellungen sowie Konstellationen zu testen.“