[M-1KL] SV Rähnitz vs. HC Elbflorenz Dresden IV 27:36 (13:17)

Veröffentlicht am 24.04.2018 von Pressestelle HC Elbflorenz

Potzblitz – Rähnitz – Macht nix

An einem schönen Sonntagvormittag, über Dresden spielte die Sonne ihr tagtägliches Match gegen die SG Wind/Wolken und führte bereits mit einigem Vorsprung, begaben sich auf dem Boden der Erdkugel die Spieler zweier Dresdner Handballmannschaften in die relative Dunkelheit der Sporthalle Döbelner Straße am Rande von Trachenberge.

Rähnitz, erstmals vor 750 Jahren nicht nur in der Handballwelt urkundlich erwähnt, seit jeher für sein schnörkelloses zielsuchendes Spiel bekannt, musste in den letzten Jahren einige Federn lassen, in der Saison 13/14 stieg man aus der Bezirksklasse ab, um nach freiem Fall wieder aus der 2. in die 1. Kreisklasse zu gelangen.

Die Bierte des HC Elbflorenz, zu deren Basics unter anderem das spielerisch Mannschaftliche zählt, die sich andererseits gern dem gegnerischen Niveau der Spielqualität anpasst zur Aufrechterhaltung eines zitternden Spannungsbogens, wollte sich am heutigen Tage mit einem Zwei-Punkte-Gewinn den sehr weichen sonnigen dritten Tabellenplatz sichern.

Schreiberling betrat spät den Hallenraum und erschrak! Auf Seiten der Bierten befanden sich mehr Spieler als Zuschauer und Gegenspieler zusammen, un um dieses Ungleichgewicht zu mindern, stellten sich drei unserer Recken den Fragen des wohlgesonnenen Publikums, um die Wechselbank zu entlasten, ein Sonderdank an Steffen, Herrn Lehmkoff sowie Uwe.

Zum Spiel: Sieben Rähnitzer, ob der zahlenmäßigen Übermacht der Bierten leicht eingeschüchtert, wurden beim Wort zum Sonntag der beiden Unparteiischen durch Begrüßungsseitenwechsel unterstützt, sodann begann das Spiel.

Träg plätschernd der Anfang, zu viel Semmeln des Frühstücks brachten vorab Ermüdung, deren Gähnen vorerst überwog. Man blieb er Heimmannschaft anfangs gewogen, was sich im Spielstand von 5:3 zeigte., Rähnitz entwich leicht. Schon jetzt deutete sich unsere Taktik an, den Gegner durch dessen anfängliche Bewegungsfreiheit vor unserer Abwehr  auf Dauer sich selbst ermüden zu lassen. Folgend den Hauch eines Schippchens aufgelegt, sollte das 6:5 die letzte Führung Rähnitzens sein, nun floss es etwas besser, nach einem 9:13 brachten wir die Vier-Tore-Führung mit einem 13:17 in die Halbzeitpause.

Der hier geäußerte Wunsch , nicht gar so zahnlos in der Abwehr zu agieren, wurde mit Beginn der 2. Halbzeit leicht beherzt, einige ansehnliche Spielzüge und Konter taten ein Übriges, sodass wir uns über 13:18 auf 14:23 absetzten. Zu vernehmen waren erste Wünsche  nach 40 Toren etc., damit verbunden nahm die Schludrigkeit zu und verhinderte eine höhere Tordifferenz. Mitte der 2. Halbzeit gelang es erstmals, mit 20:30 einen 10-Tore-Abstand herzustellen, Rähnitz nahm Auszeiten zum Luftholen. Durch eigene Nachlässigkeiten, wohl auch durch den „blendenden“ Wunsch nach er 40, war die Spannung heraus, das Spiel plätscherte erneut, Deinarts liefen familiäre Konter. Rähnitz netzte kullernd bei uns ein, Zeit für eine beschreibende wohlgedroschende Phrase:

„Der Lutsch war gedropst“!

Über ein 23:33 endete das Spiel abschließend 27:36, Rähnitz gewann die letzte Viertelstunde, wir schaukelten dieses Spiel aufgrund großer Müdigkeit der Rähnies entspannt nach Hause.

Der größte Lichtblick heute war sicherlich die Anwesenheit von unglaublichen 17 Spielwilligen, super Jugendarbeit zahlt sich aus (Altersdurchschnitt der Spielenden: 39 Jahre)!

Selbstschreibend ein Dank an die hübschesten handballversierten Fans Dresdens, Dank, dass ich mitspielen durfte.

CaRe

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