Neujahrscup wird zum Zweitligaostgipfel

Veröffentlicht am 24.01.2018 von Redaktion

Nimmt man die östlichen Handballkrösusse SC DHfK Leipzig und SC Magdeburg mal weg, gibt es am 28. Januar ab 13 Uhr keinen besseren Ort als die BallsportARENA Dresden, um Spitzenhandball aus dem Osten zu sehen. Der traditionelle Neujahrscup wird quasi am Sonntag zum Schmelztiegel des ostdeutschen Zweitligahandballs. So ein Turnier hat es in dieser Form noch nie gegeben, was auch den besonderen Reiz in diesem Jahr ausmacht. Mit dem EHV Aue, dem THSV Eisenach, dem Dessauer HV und dem HC sind alle derzeitigen ostdeutschen Zweitligavereine in Dresden vertreten. Für alle vier Vereine ist das Turnier ein wichtiger Härtetest im Blick auf die 2. Saisonhälfte. Das es für Aue und Eisenach in der kommenden Rückrunde wie für die Dresdner um den Klassenerhalt geht, ist dabei eine Überraschung nach der Hinrunde. Was natürlich nicht am Aufsteiger aus Dresden, sondern mehr an den etablierten Teams aus Aue und Eisenach liegt. Beide Traditionsvereine hatten in der Hinrunde ungeahnte Probleme. Dass die Dessauer sich für die Rückrunde eine super Ausgangsposition erspielt haben, mag in der Form vielleicht auch den einen oder anderen überrascht haben. Insofern ist die Konstellation am Sonntag schon interessant. Ohne das Turnier überzubewerten, kann es durchaus ein Fingerzeig für den Rest der Saison sein. Zudem bietet es den Trainern der vier Teams natürlich die Möglichkeit, Dinge an denen man während der EM-Pause gearbeitet hat, quasi an der Realität zu messen. Für die Dresdner ist es vor allem die Chance für den 2. Teil der Saison Schwung zu holen und für die lange verletzten Spieler beim HC, weitere Minuten Spielzeit zu sammeln sowie sich mit dem restlichen Team wieder einzuspielen. Beim ersten Test gegen den schwedischen Vizemeister Lugi HF zeigte der HC da schon gute Ansätze.

Kommt und unterstützt das Team Anlauf für eine tolle Rückrunde zu holen!

HC-Trainer Christian Pöhler schaut wie folgt voraus: „Für uns ist es eine sehr effektive Form uns auf hohem Niveau gegen sportliche reizvolle Gegner zu messen. Zudem spielen wir noch zuhause, was die Attraktivität noch erhöht. Derzeit sind alle Spieler außer Norman Flödl und Nils Gugisch fit. Wir haben sehr gut trainiert. Für die Zuschauer ist ein wirklich tolles Turnier, weil es so etwas in dieser kompakten Form im Blick auf den Zweitligahandball im Osten noch nicht gab.“

Wolfram Wegehaupt

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