[KREISLIGA] HC Elbflorenz B-IV vs. SpVgg Dresden-Löbtau 1893  31:21 (16:8)

Veröffentlicht am 21.12.2018 von Pressestelle HC Elbflorenz

„Oh Du mir „Lieblich Aue“ – Liubituwa“

Gute Güte, da fehlen doch nur noch 50 Jahre, dann bereits wird Löbtau die urkundlich erwiesenen 1.000 Jahre an Alter erreicht haben, und denkt man da an die Handballrecken aus dem hohen Löbtau, liegt nah, dass dort bereits vor 1.000 Jahren Handball geschmiedet worden sein muss. Erfurcht also füllte heute früh unsere Kabine, kletterte in jede Sporttasche, glättete unsere Stirnfalten.

Diese Erfurcht durchschritt gemeinsam mit uns den Flur in die Halle, und da, in Entfernung einer Spielflächenlänge erwärmten sich die Spieler vom im Volksmund auch Kuh-Löbte genannten Stadtteil, körperlich uns überlegen, wie oft in dieser Saison auch heute viel jünger als wir. Erfurt also, …. nein, Ehrfurcht, da half nur Ruhebewahren, an die erste Adventskerze denken und auf unsere Stärken konzentrieren. Das wollten wir beginnen zu tun, doch, leichte Unruhe am Zeitnehmertisch, suchende Blicke in unsere Richtung, schnell Gewissheit, auch heute keine Schiedsrichter. Löbtaus Trainer stellte sich sogleich zur Verfügung, doch Schiri Zwei musste von uns kommen. Bevor wir Streichhölzer holten, verschwand Micha, unser kraftschlüssiger Oberkanonier des Lederkugelwurfs. Unsere Hoffnung aufs Spiel sank, nicht genug, JUwe musste Vaterpflichten leisten, wir wurden – zack – zwei weniger.

Kurzes Sammeln, Begrüßen, Anfeuern, Anpfiff. Ein recht flottes Tor der Löbies traf uns noch in unserer Sammelphase, weckte uns, wir spielten los. Schon kam das erste Tor für uns, und da war sie wieder, die mannschaftliche Geschlossenheit trotz aller Unbilden. Eine tolle Abwehr verhinderte Tore, ließ in den ersten 10 Minuten den alten Mann mit Linkshand viermal nach vorne flitzen und einnetzen, woraufhin dieser bereits anaerobe Phasen erlebte. Kurz nur kleine Unsicherheiten, dann aber entglitten wir Löbtau über ein 4:3 zu einem 10:3 bzw. einem 12:5. Die gute Abwehr hielt den agilen Rückraum der Löben auf Distanz, Doni stand gut, lediglich einige Bällchen kullerten abgefälscht doch noch in unser Tor. Nach unserer Konterzeit spielten wir gut aus, per Spielzügen kam es zu einem Halbzeitstand von 16:8, tolle Teamleistung.

Kein Jammern zur Ansprache, warum auch, cool bleiben, konzentriert, weiter.

So begann auch Hälfte 2, kein Einbruch bei uns, Spielerwechsel störten nicht, bei 20:10 führten wir erstmalig mit 10 Toren, auch in Unterzahl blieben wir gefühlt zu sechst, vorn ging der Fluss etwas verloren, die Abwehr aber stand gut. 24:11, wir erreichten unseren Maximalabstand in diesem Spiel , das nun entschieden war, Schreiberling muss erwähnen, dass die schirimäßige Neutralität bei Entscheidungen leider trotz des fairen Spiels etwas kurz kam, trotz allem ein Dank fürs Einspringen.

Wir entspannten nun etwas, die 13-Tore-Führung blieb bis zum 31:18, in den letzten Minuten konnte Liubituwa noch dreimal unser Tornetz bedienen, so dass es zum Abpfiff 31:21 stand. 

Zum ersten Advent Herbstmeister, ohne ein Spiel verloren zu haben, gute Güte, ein Zauber liegt in der Luft. Und nicht nur der, nein, auch der Geruch von gefülltem Blech, von gefüllten Glaskannen.

Lehmi ist bestimmt stolz auf uns, gell?

Einhalt den Mannen aus Löbtau, Lieblich Aue, Liubituwa, boten:

Gestängebewahrer:        Do +Tom;
Harzkerzenzünder:        CaRe (7), A8 (5/2), JoHe (7), CaBru (3),  UJa (1), AlSch (3), DiD (3), HoWi 
Coolmaker:                SteNie 

Welch grandioso jede Halle füllendes Advents-1a-klasse-spitze-super-Publikum mit blechfüllenden Zauberrezepten! Merci!

Dank, dass ich anaerobe Erfahrungen machen durfte mit Euch!

CaRe

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