5. Spieltag: HBW Balingen-Weilstetten vs. HC Elbflorenz (Vorbericht)

Veröffentlicht am 16.09.2017 von Pressestelle HC Elbflorenz

Nach Bietigheim ist vor Balingen

Das 2. und 3. Liga zwei verschiedenen Welten sind, wird den Fans des Aufsteigers HC Elbflorenz sicherlich an diesem Wochenende besonders bewusst. Am Freitag spielten die Dresdner noch, leider erfolglos, gegen ein Team aus dem erweiterten Favoritenkreis und nur zwei Tage später müssen sie mit dem HBW Balingen-Weilstetten bei einem der Topfavoriten auf die Meisterschaft ran. Zumal das Spiel nach der unerwartet deutlichen Niederlage von Balingen in Coburg (32:25) noch schwerer werden wird, da der HBW sicher etwas gut zu machen hat.  

Wie der Bergische HC sind die Balinger ein Zweitligateam mit Erstliganiveau. So reden die Gallier von der Alb, so bezeichnet sich der Verein selbst, auch gar nicht lange um den heißen Brei herum, denn das Ziel des HBW ist der sofortige Wiederaufstieg. Der Kader der Südbadener, welche vor dem Abstieg 11 Jahre ununterbrochen in der 1. Handball-Bundesliga spielten, ist dann auch exquisit besetzt. Da wäre bspw. Kapitän und Identifikationsfigur Martin Strobel. Der Spielmacher und deutsche Nationalspieler ist schon im 9. Jahr für den HBW aktiv und natürlich auf seiner Position ein Ausnahmespieler. Dazu kommen Spieler wie Matthias Flohr, der als Kreisspieler und Linksaußen mehr als 320 Bundesligaspiele beim HSV Hamburg vorweisen kann. Flohr war Deutscher Meister, sowie Champions League Sieger und Strobel Europameister sowie Dritter bei den Olympischen Spielen. Dann wäre da noch der Tunesische Nationaltorhüter Marouène Maggaiez, der mit dem Nationalteam Tunesiens gleich mehrfach Afrikameister war und u.a. auch in der 1. Französischen Liga spielte. Damit sind nur die absoluten „Sahnenstücken“ des HBW-Kaders genannt. Auch der Rest der Mannschaft hat unglaublich viel Qualität. Natürlich ist der ehemalige Erstligist in der eigenen Sparkassen-Arena haushoher Favorit.

Für die Dresdner hatte die Vorbereitung auf das Balingen-Spiel gleich nach dem Heimspiel am Freitag begonnen. Direkt nach dem Spiel ging es in das Bewegungsbecken um optimal zu regenerieren. Am Samstag früh stand dann noch eine Einheit im gleichen Sinne an. Danach ging es nach Stuttgart zum Übernachten. Natürlich kommt auch die Vorbereitung auf den Gegner nicht zu kurz. Wichtig für die Dresdner wird sein, nach der Heimniederlage den Kopf wieder frei zu bekommen und zudem einiges besser zu machen als am Freitag. Dass die Mannschaft das kann, hat sie schon gezeigt. Natürlich ist der HC in Balingen klarer Außenseiter. Mit dem Spiel gegen den Bundesligaabsteiger endet das Hammerauftaktprogramm der Dresdner. Nicht viele Teams in der 2. Liga mussten in den ersten fünf Partien gegen vier Topteams antreten.

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