9. Spieltag: HC Elbflorenz vs. HSC 2000 Coburg (Vorbericht)

Veröffentlicht am 18.10.2019 von Pressestelle HC Elbflorenz

HC gefordert! – Mit-Tabellenführer Coburg kommt 

Der HSC 2000 Coburg kommt am Sonntag in die BallsportARENA und damit ein Team aus dem Kreis der Aufstiegsfavoriten. Mit Essen führen die Oberfranken derzeit punktgleich die Tabelle an. Die Dresdner ihrerseits rangieren aktuell mit 7:9 Punkten auf dem 13. Tabellenplatz. Soviel Punkte hatte der HC noch nie nach acht Partien. Doch während der kommende Gegner relativ konstant sein Leistungsniveau abrufen kann, fehlt den Sachsen derzeit die Beständigkeit. Die Mannschaft ist innerhalb von 60 Spielminuten eine wahre Wundertüte. Mal passieren „Wunder“ und mal wundert man sich. Ein Beispiel für Letzteres war das Spiel in Aue. 

HC-Mannschaftskapitän Mario Huhnstock zur aktuellen Situation und der der letzten Wochen: „Natürlich war die 2.  Halbzeit in Aue sehr bitter für uns. Das Gute ist, dass wir nicht so viel Zeit haben darüber nachzudenken und uns wieder auf das nächste Spiel vorbereiten müssen. Wir haben wieder eine normale Kadergröße im Training und arbeiten daran, schnell wieder die Ideen des Trainers hundertprozentig auf die Platte zu bekommen. Schließlich waren schon viele Umstellungen und Notlösungen seit dem  Schwartau-Spiel an der Tagesordnung. Was sicher seine Vorteile hatte, da Gegner nie ganz genau wussten auf was sie sich vorbereiten sollten, aber auch Nachteile was sich eventuell auch in den Gegentoren widerspiegelt.“

Eines ist klar, wollen die Dresdner gegen Coburg etwas mitnehmen, müssen sie Balance zwischen Offensive und Defensive wiederfinden. Derzeit stellt der HC bspw. rein von den Zahlen die Abwehr mit den meisten Gegentreffern. Mario Huhnstock spricht dahingehend im Blick auf die HC-Defensive, neben der personellen Unstetigkeit, einen anderen interessanten Punkt an: 

„Zur reinen Statistik, siehe Tabelle, gehört dann aber auch, dass wir, glaube ich, ca.6 Angriffe mehr im Spiel haben als die letzten Jahre und damit natürlich auch mehr Gegenangriffe.“

Die Coburger selbst werden hochkonzentriert nach Dresden reisen, wohlwissend, dass die bisherige Bilanz gegen den HC (1 Sieg, 3 Niederlagen) eher mager ist. So erlebte der HSC am letzten Spieltag 2018 in Dresden sein „kleines Waterloo“, als man in der BallsportARENA 35:28 verlor und das als Tabellenführer. Die Dresdner befanden sich damals mitten in der Krise. Der aktuelle Kader der Coburger ist eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern, wobei die „24-Plus-Fraktion“ beim HSC klar den Ton angibt. Allen Florian Billek. Der erstligaerfahrene Rechtsaußen ist ein wenig das Aushängeschild des Vereins und derzeit auf Platz 2 der Torschützenliste. Neben ist vor allem Jan Kulhanek im Tor, Tobias Varvne im linken Rückraum sowie Pontus Zetterman zu nennen. Vor allem die erste Sieben der Gäste ist extrem gut eingespielt und liefert derzeit auf einem hohen Niveau ihre Leistung ab.

Auch wenn der HSC im Blick auf die Tabelle und den bisherigen Saisonverlauf in Dresden als Favorit gelten muss, muss das Heimteam auch liefern und zwar unabhängig vom Ausgang des Spieles sowie bei weitem mehr als in der 2. Halbzeit in Aue. Die Sachsen haben in dieser Spielzeit schon gezeigt zu was sie in der Lage sind. Gegen den HSC heißt es nun Vollgas geben und nicht zu lange auf dem Halbgas verweilen. Vollgas werden dabei sicher auch wieder die Dresdner Fans geben, welche die BallsportARENA zuletzt immer wieder in einem stimmungsvollen Handballtempel verwandelten. 

Mannschaftskapitän Mario Huhnstock: 
„Coburg ist natürlich eines der Topteams der Liga. Wir wollen unsere Heimstärke ausbauen und werden alles versuchen, um eine erneute Überraschung gegen einen der Aufstiegsaspiranten zu schaffen. Wir hoffen das die Halle wieder brennen wird und wir ein spannendes Spiel mit dem besseren Ende für uns erleben werden.“

In diesem Sinne: Die Halle zusammen stimmungsfähig „anbrennen“ und dann ist alles möglich!

Wolfram Wegehaupt

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